Niemand kann ganz für sich allein leben, der Mensch ist einfach ein soziales Wesen. Jede und jeder braucht Freunde, Beziehungen und Gemeinschaft für ein gutes Leben.
Wahrscheinlich haben wir das alle nie stärker gespürt, als in den Zeiten des Lockdowns: Zuhause bleiben, Distanzunterricht, Kontaktbeschränkungen, … Viele Menschen hatten selbst Probleme mit dieser schwierigen Situation, oder haben von anderen gehört, die damit nicht klargekommen sind.
Wir brauchen andere Menschen, die uns sagen: Ich mag Dich, Du bist wichtig für mich, Du bist meine Freundin, mein Freund! Wir brauchen andere Menschen, mit denen wir uns austauschen und unsere Gedanken teilen, mit denen wir SPRECHEN können.
Dieser Austausch, dieses miteinander sprechen ist wichtig, damit sich unsere Beziehung zu anderen Menschen aufbauen, entwickeln, damit sie wachsen kann.
In der zweiten Einheit dieser Firmvorbereitung haben wir Euch eingeladen, Euch anzuschauen, was andere Menschen von Gott denken, wie sie ihn erfahren. Wie ist das mit Dir? Welche Erfahrungen hast Du mit Gott gemacht? Hast Du schon einmal versucht, mit Gott in Kontakt zu kommen?
Ein Weg, mit Gott in Kontakt zu kommen, ist das Beten. Ganz einfach gesagt, ist Beten Sprechen mit Gott. Beten kann aber auch heißen: ich werde still und höre in mich, was Gott mir sagen will.
Menschen beten in unterschiedlichen Situationen. Für manche Menschen ist Beten schwierig, da sie es vielleicht noch nie oder schon lange nicht mehr gemacht haben oder es nicht gewohnt sind. Aber das Tolle ist, dass man jederzeit zu Gott kommen kann und man mit ihm sprechen kann, wie man möchte.
Gerade im letzten Jahr hast Du bestimmt immer wieder erfahren, dass sich Deine Beziehung zu anderen Menschen verändert, wenn Ihr nicht direkt miteinander sprechen könnt. So ähnlich ist es auch mit Deiner Beziehung zu Gott.