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Firmung

Ob DU dich firmen lassen möchtest, ob DU dich auf Gott, auf Jesus und auf den Heiligen Geist einlassen möchtest, ist deine Entscheidung, die du am Ende der Vorbereitungszeit triffst. Es geht um dein „JA“ - dein „NEIN“ oder ein „JETZT (NOCH) NICHT!“

WARUM FIRMUNG?

WARUM FIRMUNG?

Die Firmung ist ein großer Schritt des Erwachsenwerdens und deine Entscheidung für ein Leben mit Gott. Bei deiner Taufe haben sich deine Eltern und Paten für dich stellvertretend zum Glauben bekannt. Nun bist du alt genug, um selbst „JA“ zu sagen, deinen Glauben zu stärken. 
Die Firmung ist eines von sieben Sakramenten der katholischen Kirche und bedeutet übersetzt „Stärkung“.

Dein Firmteam

Andrea Kruppa

Christiane Menne

Firmteam

Dorothee Reckinger

Firmteam

Gisela Amberge

Firmteam
© Martina Vierhaus

Martina Vierhaus

Im Mittelpunkt Deiner Firmvorbereitung stehst Du mit Deinem Glauben,  Deinen  Erfahrungen, Gedanken, Fragen mit und zu Deinem Leben.

Die letzten Jahre hatten es in sich!

Die Welt spielt verrückt! Krieg, Not, Verbrechen und eine dramatische Rückentwicklung der demokratischen Grundwerte sind ein weltweites Phänomen, das sich  z.B. im Aufstieg populistischer Parteien, sinkender Wahlbeteiligung und im abnehmenden Vertrauen in Institutionen wie Kirche und Politik  äußert. Auch in Deutschland sind Anzeichen einer Krise der Demokratie zu beobachten, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung die Bedeutung demokratischer Werte wie Freiheit und Gleichheit anerkennt.  

​Diese Situation bringt dich vielleicht oft zum Nachdenken. Denn du hast Wünsche für dich und dein Leben. Diese wollen wir einmal digital sammeln auf unserem gemeinsamen Board.

Für diesem Schritt suche Dir einen Ort, an dem Du ungestört bist. Wenn Du gerne malst oder zeichnest, lege Dir ein großes Blatt Papier bereit, Farben oder Stifte. Oder schreibst oder fotografierst Du gerne? Vielleicht magst Du ja Deine Gedanken auch in einem Audio-Beitrag, z.B. als Podcast, festhalten.

1. Denke einmal darüber nach:

Was macht dir manchmal Angst?
Wer oder was hilft dir, wenn die „Welt sich zu schnell dreht“?

2. Schreibe Deinen Namen – die Buchstaben untereinander – auf ein Blatt Papier.

Zu den Buchstaben Deines Namens suche Eigenschaften, die Dich kennzeichnen, Menschen und/oder Dinge, die Dir für Dein Leben helfen oder Dir etwas bedeuten.
Überlege einmal: Was weißt Du über Deinen Namen? Warum haben Deine Eltern Dir diesen Namen gegeben? Was verbindest Du mit Deinem Namen? Magst du Deinen Namen, oder hättest du lieber einen anderen Namen? – Welchen? Und Warum?

3. Zeichne auf ein leeres Blatt Papier (Querformat) eine lange Linie, Deine Lebenslinie.

Trage Dein jetziges Alter am Ende dieser Linie ein. Trage mit Sternchen (*) wichtige Stationen und Erlebnisse in Deinem Leben ein, positive oberhalb der Linie, negative unterhalb.

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht:

Wer ist Gott für Dich?

Wie hast Du von ihm erfahren? Wer hat Dir von ihm erzählt?

Welche Erfahrungen hast Du in Deinem Leben mit Gott gemacht?

Was denkst Du über Gott?

Und nun bist Du gefragt:

  1. Welche unterschiedlichen Gottesbilder findest Du in den Antworten der Kinder im ersten und der Erwachsenen im zweiten Video?

  2. Welche der Antworten haben Dich besonders angesprochen?

  3.  Mit welchen Antworten kannst Du gar nichts anfangen?

Niemand kann ganz für sich allein leben, der Mensch ist einfach ein soziales Wesen. Jede und jeder braucht Freunde, Beziehungen und Gemeinschaft für ein gutes Leben.

Wahrscheinlich haben wir das alle nie stärker gespürt, als in den Zeiten des Lockdowns: Zuhause bleiben, Distanzunterricht, Kontaktbeschränkungen, … Viele Menschen hatten selbst Probleme mit dieser schwierigen Situation, oder haben von anderen gehört, die damit nicht klargekommen sind.

Wir brauchen andere Menschen, die uns sagen: Ich mag Dich, Du bist wichtig für mich, Du bist meine Freundin, mein Freund!Wir brauchen andere Menschen, mit denen wir uns austauschen und unsere Gedanken teilen, mit denen wir SPRECHEN können.

Dieser Austausch, dieses miteinander sprechen ist wichtig, damit sich unsere Beziehung zu anderen Menschen aufbauen, entwickeln, damit sie wachsen kann.

In der zweiten Einheit dieser Firmvorbereitung haben wir Euch eingeladen, Euch anzuschauen, was andere Menschen von Gott denken, wie sie ihn erfahren. Wie ist das mit Dir? Welche Erfahrungen hast Du mit Gott gemacht? Hast Du schon einmal versucht, mit Gott in Kontakt zu kommen?

Ein Weg, mit Gott in Kontakt zu kommen, ist das Beten. Ganz einfach gesagt, ist Beten Sprechen mit Gott. Beten kann aber auch heißen: ich werde still und höre in mich, was Gott mir sagen will.

Menschen beten in unterschiedlichen Situationen.  Für manche Menschen ist Beten schwierig, da sie es vielleicht noch nie oder schon lange nicht mehr gemacht haben oder es nicht gewohnt sind. Aber das Tolle ist, dass man jederzeit zu Gott kommen kann und man mit ihm sprechen kann, wie man möchte.

Gerade im letzten Jahr hast Du bestimmt immer wieder erfahren, dass sich Deine Beziehung zu anderen Menschen verändert, wenn Ihr nicht direkt miteinander sprechen könnt. So ähnlich ist es auch mit Deiner Beziehung zu Gott.

Denke einmal über folgende Fragen nach:

Haben Deine Eltern, Großeltern mit Dir gebetet, als Du noch ein kleines Kind warst?

Was fühlst Du, wenn Du dich in eine dieser Situationen zurückversetzt?

Welche Gebete kennst Du?

Tausche Dich dazu auch gerne mit Deiner Freundin, mit Deinem Freund oder einer anderen Vertrauensperson aus (oder wenn Du magst, hinterlasse Deine Kommentare dazu auf dem Padlet)! Klicke dazu auf das + Symbol unten rechts und schreibe (anonym) so viel du willst. Like auch gerne andere Kommentare.