© Linda Sapia
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Peru Kreis Heilig Kreuz

Preu Kreis Heilig Kreuz

Die Gemeinde Heilig Kreuz Castrop-Rauxel unterstützt seit 1999 unsere Partnergemeinde "Espiritu Santo", im heute größten Stadtteil Mollepampa. Mit der Hilfe wurde die Kirche gebaut und die Einsatzstelle MICANTO "JOSÉ OBRERO" gegründet.

MICANTO JOSÉ OBRERO

MICANTO ist eine christliche Bewegung, die sich für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Mollepampa einsetzt. In MICANTO JOSÉ OBRERO gibt es fünf Bereiche, die je ein Kinderrecht abdecken.

Die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen helfen den arbeitenden Kindern und Jugendlichen bei ihren familiären und schulischen Problemen. Sie werden bei ihren Hausaufgaben unterstützt, in ihren Rechten und Meinungen gestärkt. Sie erhalten eine Gesundheitsversorgung und die nötige Zuwendung. Ihre Fähigkeiten werden in verschiedenen Workshops gefördert. Ebenso werden sie in ihrem Glauben bestärkt und auch das spielen kommt nicht zu kurz!

Bist du dabei?

Unsere Freundschaft lebt von vielen Besuchen und Gesprächen. Bei unseren Besuchen in Cajamarca erleben wir fröhliche und lebendige Kinder und Jugendliche. Auch wenn ihnen nicht zum Lachen zu Mute ist, sind sie bereit sich weiterzubilden. Wir sind immer mit ihnen verbunden und denken an sie.

Die Kinder und Jugendlichen sagen immer: “Euer Geld ist nicht das Wichtigste in unserer Freundschaft. Es sind eure Solidarität, eure Freundschaft und eure Gebete, die uns Kraft und Unterstützung in schwierigen Situationen geben.” Sie bedanken sich stetig, dass wir an sie denken und sie nicht vergessen.

Leider unterstützen weder der peruanische Staat, noch die Kirche soziale Projekte, wie MICANTO. Deshalb sind die Kinder und Jugendlichen auf unsere Spenden angewiesen. Zeigst Du ein Herz für Kinder?

Dann hilf mit Deinen Gebeten und mit Deiner Spende!

CAJAMARCA

Die Provinzhauptstadt Cajamarca liegt im Hochland der Anden, ca. 800 km nördlich der peruanischen Hauptstadt Lima, auf einer Höhe von 2.750 m. Im Jahr 2020 hatte es 245.137 Einwohner. Obwohl in der Region viel Gold abgebaut wird, gehört sie zu den ärmsten Provinzen Perus.

In der Region Cajamarca gibt es mehrere Bergwerke, die im Besitz verschiedener ausländischer Firmen sind. So auch die Mine Yanacocha, die profitabelste Goldmine der Welt. Sie liegt ca. 18 km nördlich der Stadt Cajamarca. Die Minen verschmutzen Bäche und Flüsse. Da Gold mit Hilfe hochgiftiger Chemikalien aus dem Gestein gewaschen wird, gelangt Gift über die Abwässer in das Trinkwasser und wird zu einer großen Gefahr für die Menschen und Tiere der Region. Ein weiteres schwerwiegendes Problem ist die Korruption, die in ganz Peru herrscht.

Um Arbeit zu finden, flüchten viele Menschen vom Land in die Stadt. Leider finden sie dort keine Arbeit und müssen deshalb in großer Armut leben. Sie haben kein richtiges Zuhause und damit keinen Zugang zu Strom und Wasser. Viele Kinder und Jugendliche erhalten keine oder nur eine unzureichende Bildung. Auch eine medizinische Versorgung gibt es für sie nicht. Um ihre Familien zu unterstützen, müssen viele Kinder und Jugendliche arbeiten. Da sie dabei oft ausgenutzt werden, hat sich MICANTO zur Aufgabe gemacht, sie zu unterstützen und über ihre Rechte aufzuklären.